Donnerstag, 30. Juli 2009

Ein Blick zu den Sternen-Chile



Auf dem Weg ins Observatorium del Pangue schauen wir uns eine Pisceria an. Pisco ist ein chilenisches Nationalgetränk, man kann es mit Grappa vergleichen. Am besten schmeckt uns Pisco-sauer, er wird mit viel Zitrone, Eis und Eiweiß getrunken.


Das Abfüllen der Flaschen geht ziemlich schnell. In einer Stunde laufen tausende Flaschen über das Band. 95 Prozent der Produktion wird in Chile getrunken und 5 Prozent Exportiert. Zum Abschluss gab es eine Verkostung und wir haben nicht nein gesagt.

15 km von der Stadt entfernt auf einem ca. 1800 m hohen Berg liegt die Sternwarte. Hier gibt es fast keine äußeren Lichteinflüsse und der Himmel ist meistens klar. Deshalb haben sich hier viel Himmelsforscher angesiedelt. Eric unser Führer ist Franzose und erklärt uns alles genau. Er hat sein eigenes Observatorium gebaut um den Leuten in kleinen Gruppen unser Galaxie zu zeigen.

Wenn Ihr mehr wissen wollt schaut unter www.astronomicasur.org

Wir hatten Glück und haben den Jupiter, andere Galaxien, tote Sterne und vieles mehr gesehen.



Nach einer Woche verlassen wir das Tal und fahren zurück nach La
Serena. Wir wollen weiter nach Norden. Daniel begleitet uns ein Stück mit seinem Big Food, so haben wir sein Auto getauft. Er will ja nach Kolumbien und das liegt auf unseren weg.


Am Pazifik machen wir Internet Ferien und bekochen uns natürlich! Die Kinder beschäftigen sich am Strand und Daniel zeigt uns wie wir diesen Blog erstellen können. Wir hoffen er gefällt euch und Ihr habt Spaß uns zu begleiten.

Montag, 20. Juli 2009

Bei Sigi in Cochiquaz-Chile


Wir verlassen den Pazifik und fahren in das Valle del Elqui.
Der Weg ist steinig und sehr schmal. Normalerweise fahren hier nur Jeeps aber wir wollen Daniels Freund Sigi kennenlernen. Er lebt in Cochiquaz in den Bergen ohne Strom, Fernsehen und Telefon.



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Wir sind stolz auf Kamelie! Sie hat uns nach oben getragen auch wenn sie nasse Füße bekommen hat. Sie hat es geschafft. Wir bleiben ein paar Tage bei Sigi. Die Uhr tickt hier oben anders und die Ruhe muss man mögen.


Am nächsten Tag liegt Schnee, wir packen unsere Skianzüge aus und erkunden die Umgebung.


Sepi ist in seinen Element und fühlt sich wohl. Hier oben ist man wirklich von der Welt abgeschnitten. Ein tolles Gefühl.


Wir beschließen Kamelie Geländefähiger zu machen. Die ganze Familie hilft.


Sigi
ist den ganzen Tag unterwegs. Er baut Häuser und wir bewundern Ihn. Sie sehen wirklich toll aus und wir könnten sofort in eines von Ihnen einziehen. Seine Häuser funktionieren mit Sonnen- und Windenergie. Was anderes gibt es hier oben auch nicht.


Julie lernt von Hugo neue Muster für ihre Armbänder. Hugo ist wirklich super im erklären. Er ist Künstler und bemalt Häuser und andere Gebäude.


Dalia seine Freundin ist Goldschmied und macht einen Kettenanhänger für Jana. Das wird ein Mutterkamel! Ab jetzt haben wir alle Kamele um den Hals.


Auguste
ist von Sigi´s Auto begeistert. Er verpasst keine Gelegenheit mit Ihn durch den Fluss zu fahren.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Bettgeschichten-Chile


Wir fahren nicht auf der Pannamerica, dass ist uns zu langweilig und zu teuer. Wir drängeln uns durch die Berge, manchmal passen wir gerade durch die Tunnel uns haben Angst steckenzubleiben.


Wir machen halt am Cincilla-Park um uns die Nachtaktiven Tiere in einem abgedunkelten Raum anzusehen.


Danach fahren wir 3 Kilometer in die Berge und sehen uns den natürlichen Lebensraum der Tiere an.


Auf der Hängebrücke wird natürlich Blödsinn gemacht. Julie verlangt Maut- Gebühren.


Die Fahrt mit dem Jeep auf der Ladefläche hat Spaß gemacht. Und die Wanderung durch die Berge war sehr interessant. Am meisten haben uns die großen Kakteen gefallen. Ihre Stachel können bis zu zehn cm lang werden. Die Cincillas benutzen die Stachel als Teppe um zu den saftigen Blüten zu kommen die sie gerne verspeisen. Leider zeigen sie sich erst nach Sonnenuntergang.


Nicht nur die Cincillas werden im Dunkeln munter! Unsere Männer kochen um die Wette und wir Mädchen haben Angst, dass uns die Jeans nicht mehr passen.



Daniel schläft in Julies Bett, Julie im Bett von Auguste und Auguste bei uns.



Nach zwei Tagen zieht Julie auf den Tisch um. Xavier und Jana finden das Auguste sich zu dick macht und er muss in sein Bett zurück.

Im Valle del Encanto (das verzauberte Tal) packen wir die Hängematte aus. Hier ist es richtig warm und wir bleiben ein paar Tage. In den Bergen sind Petroglifen ( Steinritz-zeichnungen) und Pictograme ( Zeichnungen) zu sehen.



Sie sind über 4000 Jahre alt und man glaubt, dass es sich um die Darstellung von Außerirdischen handelt.


In La Serena gibt es eine Eisrevue, wir lassen Sepi alleine und gehen in die Show. Vor dem Zelt stehen die Kühlmaschinen und auf dem Eis die Künstler. Das ist ein schöner Abend!


Die Zugabe gibt Xavier auf dem Parkplatz. Sepi findet Hebefiguren gar nicht gut und will auch keine Eisprinzessin werden. Das stört Xavier aber nicht!