
In Brasilien angekommen werden wir vom Jeep Club Porto
Vehlo unterstützt. Zwei Club-Mitglieder helfen uns ein Boot nach Manaus zu finden.

Die Überfahrt ist sehr teuer aber es gibt keine Straßen mehr durch den Amazonas. Hier wird der Verkehr auf Boote umgeleitet. Die riesige Stadt Manaus mit über 1,5 Mill. Einwohner wird
komplett über den Schiffsverkehr beliefert.


Unser Boot ist voll mit Bananen, Zwiebeln,
Mangos, Zucker, Mehl und Hundefutter. Mehr als 400 Tonnen werden verladen und das alles mit der Hand.



Die Träger schleppen 120 kg auf dem Rücken und das bei 40 Grad im Schatten. Danach gibt es eine erfrischende Dusche und wir machen es uns gemüdlich auf dem Boot.




Wir sind 4 Tage unterwegs, zuerst fahren wir den Rio
Madeira entlang.
Madeira bedeutet Holz. Das Holz kommt aus den
Anden und wird in den
Fluss gespült.
Am letzten Tag unserer
Flussreise fahren wir auf den Rio Amazonas. Hier ist ein anderes Klima. Feucht, warme Luft und viel Sonne empfangen uns. Der
Fluss ist so breit das riesige Schiffe vom
Atlantik nach Manaus liefern.


Pünktlich zu Weihnachten verlassen wir das Boot. Am 25. werden wir in der Stadt überrascht.
Das "
Theatro de Amazonas" gibt ein
Weihnachtkonzert mit Feuerwerk und Animationen. Das ganze findet unter freien Himmel statt und ist kostenlos.

Wir sind schwer beeindruckt und trotz der Hitze in
Weihnachtstimmung. Ein schönes Weihnachtsgeschenk.